Wünsche der Lernenden

Wir wollen uns nicht unterdrückt fühlen. Oft kommen wir uns klein und minderwertig vor in dieser Gesellschaft. Und jeder sollte sich anhören, wie es uns geht, was unsere Erfahrungen sind, also sollten sich alle aus der Vogelperspektive mal in unsere Froschperspektive begeben.

Wir wollen auch anerkannt werden in dem Sinne, dass wir gleichberechtigte Menschen sind. Viele andere Dinge können wir perfekt, wir haben alle unsere Stärken. Wir wollen alle lesen und schreiben lernen, und das ist doch anerkennungswürdig, finden wir.

Wir wollen auch mal persönlich gefragt werden, was wir brauchen und benötigen. Wir wollen nicht alle zusammen „in einen Sack“ gesteckt werden. Wir sind jeder für sich verschieden. Unsere Gemeinsamkeit ist, dass wir alle Schwierigkeiten haben, richtig zu lesen und zu schreiben.

Oft lernen wir mit alten Unterrichtsmaterialien, die andere nicht mehr brauchen, weil sie schon so veraltet und beschädigt sind.  Die Bücher möchte oder kann man kaum noch  in die Hand nehmen. Wir wollen zeitgerechte Arbeitsmittel für Erwachsene.

Außerdem finden wir, gibt es zu wenige Einrichtungen für Alphabetisierung.

Wir finden es wichtig, dass man schon in den Kitas und in den Schulen schaut, ob dort schon Schwierigkeiten erkennbar sind. Da sollten die Kinder schon eine zusätzliche Förderung bekommen.

Autor: AG Teilhabe

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